Referenz, Konzeptprojekt

Vandalex

Ein Konzeptentwurf für ein fiktives Streetart-Label aus Bottrop. Kein Kundenauftrag, sondern eine eigene Übung: wie laut darf eine Marke sein, ohne billig zu wirken?

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Worum es ging.

Vandalex ist erfunden: ein Streetart-Label, das alte, brave Drucke aufkauft und ihnen mit Farbe widerspricht. Der Satz, der die Idee trägt, steht groß im Kopf der Seite: „Alte Bilder, neue Fresse." Das ist kein Kunde mit Wünschen, sondern eine eigene Übung, um eine Frage durchzuspielen, die bei den ruhigeren Referenzen nicht vorkommt: wie laut darf eine Marke werden, bevor sie nach Ausverkauf statt nach Haltung aussieht?

Die Antwort hier: der Grund bleibt ruhig, fast leer, ein einzelnes Porträt in Schwarzweiß. Laut ist nur die Typografie darüber, tropfend wie frische Farbe. Ein Element schreit, der Rest schweigt. Genau diese Arbeitsteilung ist es, die aus laut nicht billig macht.

Art
Konzeptprojekt, kein Kundenauftrag
Stilrichtung
Street Art, Bottrop
Umfang
One-Pager
Vergleichbar
„Der Einstieg"

Gestaltungsentscheidungen.

Drei Entscheidungen, die die Idee tragen.

Ein Element schreit, der Rest schweigt

Die tropfende Handschrift läuft nur in der Headline. Navigation, Fließtext und Buttons bleiben ruhig gesetzt. Wäre alles laut, würde sich die Lautstärke selbst auslöschen.

Schwarzweiß als Bühne

Das Porträt im Hintergrund ist entsättigt, damit die pinke Typografie die einzige Farbe im Bild bleibt. Ein Foto in Farbe hätte mit der Schrift um Aufmerksamkeit konkurriert.

Dunkel, weil die Zielgruppe es erwartet

Anders als bei Carmis Studio selbst ist Dunkel hier die richtige Wahl: Streetart-Publikum kennt und erwartet diese Bühne, hier ist Dunkel keine Behauptung, sondern eine Übereinkunft.

Auch deine Marke darf lauter sein, als du denkst.

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