Referenz, Live-Projekt
verifizierttt.de
Website für Lu, Microrealism- und Blackwork-Artist in Köln. Was gebaut wurde, worauf ich dabei geachtet habe und was am Ende messbar herauskam.
Worum es ging.
Lu tätowiert Microrealism und Blackwork in Köln. Die Arbeit spricht für sich, sichtbar war sie online aber kaum. Genau der Fall, für den es diese Seite gibt: Leute suchen nach einem Studio, finden nichts Belastbares und entscheiden sich für jemand anderen.
Gebaut ist eine Seite, die zwei Dinge gleichzeitig macht. Sie zeigt die Arbeit groß und ohne Ablenkung, und sie führt Interessenten zu einer Anfrage, die schon alles enthält, was für die Terminvergabe nötig ist. Das spart auf beiden Seiten die Runde Rückfragen, die sonst per Direktnachricht läuft.
- Branche
- Tattoo-Studio, Köln
- Umfang
- One-Pager plus Unterseite, deutsch und englisch
- Vergleichbar
- „Der Auftritt" plus Zweisprachigkeit
- Status
- Live seit Juli 2026
- Adresse
- verifizierttt.de
Der Weg zur Anfrage.
Der wichtigste Teil der Seite ist nicht die Galerie, sondern das Formular. Eine Tattoo-Anfrage braucht Motiv, Stelle, Größe und Budget. Alles auf einmal zu fragen schreckt ab, also läuft es in Schritten.
Eine Frage pro Schritt
Sieben kurze Schritte statt eines langen Formulars. Eine Fortschrittsanzeige läuft mit, man sieht also jederzeit, wie viel noch kommt.
Antippen statt tippen
Körperregion, Stelle, Größe und Budget stehen als Auswahlfelder da. Getippt wird nur beim Motiv, und dort will man es auch.
Die Seite denkt mit
Wer eine Körperregion wählt, bekommt danach nur die Stellen dazu. Niemand scrollt durch Optionen, die für ihn nicht gelten.
Absenden ohne Absprung
Referenzbilder lassen sich direkt anhängen. Nach dem Senden bleibt man auf der Seite und bekommt sofort eine Bestätigung per Mail.
Was ankommt, ist damit keine Nachricht, auf die drei Rückfragen folgen, sondern eine Anfrage mit allem drin, was für einen Termin nötig ist.
Worauf ich geachtet habe.
Vier Entscheidungen, die man der Seite nicht ansieht und die trotzdem den Unterschied machen.
Gefunden werden in Köln
Adresse, Telefon, Einzugsgebiet und die Profile stehen als strukturierte Daten im Quelltext. Für Google ist das ein Tattoo-Studio in Köln, nicht irgendeine Seite. Titel und Überschrift nennen Stil und Stadt, weil genau so gesucht wird.
Schnell auch mobil
819 Kilobyte für die ganze Startseite. Das Video liegt in VP9, alle Fotos in WebP. Unterwegs bei schlechtem Empfang ist das der Unterschied zwischen Ansehen und Weiterwischen.
Bedienbar für alle
Bedienung per Tastatur, sichtbarer Fokus, eine echte Beschriftung an jedem Feld, Kontraste über dem Grenzwert. Von Anfang an mitgebaut kostet das nichts extra, nachträglich schon.
Zwei Sprachen, eine Seite
Ein Umschalter für Deutsch und Englisch. Köln zieht internationales Publikum an, und eine zweite Seite auf Englisch wäre doppelte Pflege gewesen.
Nachgemessen statt behauptet.
Lighthouse ist ein offenes Prüfwerkzeug von Google. Jeder kann die Werte selbst nachmessen.
- Performance
- 95mobil, Desktop 90 bis 96
- Barrierefreiheit
- 100mobil und Desktop
- Best Practices
- 100mobil und Desktop
- SEO
- 100mobil und Desktop
- Ladezeit
- 2,3 smobil, Google nennt alles unter 2,5 s gut
Was die vier Werte bedeuten. Performance ist das Tempo beim Laden. Barrierefreiheit prüft, ob die Seite auch mit Tastatur, Screenreader oder schlechten Augen bedienbar ist. Best Practices steht für sauberes Handwerk und Sicherheit. SEO prüft die technischen Voraussetzungen dafür, dass Google die Seite überhaupt richtig lesen kann.
Wichtig beim letzten Punkt: 100 bei SEO heißt nicht Platz eins. Es heißt, dass technisch nichts im Weg steht. Wo eine Seite landet, entscheiden Wettbewerb, Inhalt und Zeit, und das kann niemand seriös versprechen.
Gemessen am 16. August 2026 mit Lighthouse 13.4.1 gegen die Live-Seite, mobil unter gedrosseltem Netz. Desktop steht als Bereich, weil solche Messungen je nach Lauf schwanken. „100 Punkte bei Lighthouse für Barrierefreiheit“ heißt: alle automatisch prüfbaren Kriterien sind erfüllt. Das ist nicht dasselbe wie vollständig barrierefrei, das lässt sich maschinell gar nicht feststellen.